+Jahresrückblick 2018: Schwarze Szene / Minimal Wave / Synth Wave / New Wave / Goth

Viele aktuelle Sachen aus diesem Bereich habe ich dieses Jahr gar nicht gehört, dementsprechend ist die Liste in dieser Kategorie auch noch subjektiver gefärbt als in den anderen. Einige sehr elektronische Sachen sind in der entsprechenden Kategorie gelandet (folgt in ein paar Tagen), dazu zählen auch die EBM Techno-Geschichten. Es gilt wieder: Die Reihenfolge von oben nach unten entspricht der Häufigkeit in den Abspielgeräten.

 

1. Molchat Doma – „Etazhi“ (Detriti)
Dieses Lo-Fi-Synth-Juwel aus Weißrussland hat mich dieses Jahr mit seinem simplen Charme erobert und lief dann immer wieder. Dieser Drum Computer für zwei Rubel vom Flohmarkt und die ganzen, völlig übertriebenen Tom-Rolls gehören dazu, die will man irgendwann nicht mehr missen. Dazu gibt’s ’ne 50er-Jahre Single-Note-Telecaster, die natürlich in Wirklichkeit auch ein noch viel cooleres, russisches Modell von Opas Dachboden ist. Dazu jede Menge geschmackvolle Synths, Melancholie, Gespür für Melodien und Atmosphäre. Und Mega-Songs. Wenn ich Programmdirektor im Fernsehen wäre, würde ich Stranger Things für die russische Provinz adaptieren, und Molchat Doma wäre dann mein Soundtrack.

 

2. SDH – Semiotics Department Of Heteronyms – s/t (Avant!)

 

3. Vlimmer – „XI / XII“ (Blackjack Illuminist)

 

4. Buzz Kull – „New Kind of Cross“ (Avant!)

 

5. Actors – „It Will Come to You“ (Artoffact)

 

6. Black Egg / Blind Delon – „Dancefloor Dummies“ (She Lost Kontrol)

 

7. Holiday Inn – „Torbido“ (Avant!)

 

8. You Vicious – „EP#1“ (Manic Depression)

 

9. Mitra Mitra – „Marionettes“ (Polytechnic Youth)

 

10. Bragolin – „I Saw Nothing Good So I Left“ (Young & Cold)

 

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