+Kurz rausgehackt: Juli 2015


Alternative/Nu Kraut/Psych/Experimental Pop/Semi Electronic: Im Frühjahr irgendwie an mir vorbeigegangen ist „Comb The Feelings Through Your Hair“ (bei Western Vinyl erschienen). Auf der neuen Platte der Grooms aus Brooklyn hat sich die Band um Travis Johnson besetzungs- und soundtechnisch neu erfunden – die Gitarren sind ein Stückweit in den Hintergrund getreten, es dominieren stimmungsvolle, atmosphärische Electronica-Texturen, vor allem aber die auffällig organische, Kraut-inspirierte Groove-Arbeit der neuen Rhythmusgruppe mit Jay Heiselmann am Bass und Steve Levine am Drumkit. Der Gesamtvibe ist aber trotz allem – sehr geschmackvoller – angepsychter Pop, und daran ist vor allem der Gesang von Johnson schuld. Hier „Something wild“. Im Herbst ist die Band dann mit A Place to Bury Strangers auf Tour. //RRRhund\

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Experimental/Post Industrial/Post Techno/Noise: Bei der Moskauer Experimental-Veranstaltung „TERMINUS/death of rave“ stand vor ein paar Wochen unter anderemdie Créme de la créme der aktuellen, experimentellen Berliner Szene auf der Bühne – Ancient Methods, Samuel Kerridge, Oake, SHXCXCHCXSH, Sal Solaris. Im Anschluss an die regulären Sets baten die Veranstalter zu einer gemeinsamen Inpromptu-Session, für die eigentlich 5 Minuten eingeplant war – tatsächlich heraus kamen dabei dann offensichtlich 45, sehr intensive Minuten … hier einige Ausschnitte. Ich hoffe mal, die Session gibt’s irgendwann noch komplett. //RRRhund\

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Punk Rock/Hardcore/Dark Punk: Schön wütender, dunkler, ultra nach vorne gehender Hardcore Punk Rock auf der aktuellen 7″ von No Problem aus Kanada („Kid Killer“, seit Mai draußen auf Deranged Records). Alle drei Songs treten richtig Arsch und haben geile Hooklines. Mi gusta. Die Band war auch gerade in Europa auf Tour, habe ich aber verpasst … leider, leider, denn die hätte ich mir bei günstiger Gelegenheit sofort angetan. //RRRhund\

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Electronic/Synth/Experimental: 2014 sind von Alessio Natalizia AKA Not Waving drei streng limitierte, schon längst vergriffene Tapes mit enigmatischen Synth-Miniaturen erschienen, die jetzt dankenswerterweise nochmal einen limitierten Vinyl-Rerelease („Voices“, DoLP, Not Waving) erfahren. Hier das sehr emotionale EBM-Lab-Experiment „The Behaviourist Approach“. //RRRhund\

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Experimental/Drone/Psychedelic: Die zweite Veröffentlichung auf Nostromo Records, dem neuen Label von Esben & Witch ist ein Soloalbum ihres Gitarristen Thomas Fisher, der bei seinen kontemplativ-psychedelischen Drone-Experimenten unter dem Namen Blanket of Rock fungiert. Hier „Bulderston“, das mich ein bisschen an die Desertrock-Elemente auf der ersten GYBE!-Scheibe erinnert – ziemlich schön. //RRRhund\

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Synth Punk/Avantgarde Noise/Performance: Das japanische Duo group A hat ein paar Live-Tracks von ihrem Auftritt beim Gothic Pogo Festival in Leipzig online gestellt. Darunter auch die bisher unveröffentlichte Synth Punk-Nummer „Suffocated“. //RRRhund\

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Industrial Rock: Uniform aus New York haben seit ein paar Wochen auf 12XU/Alter ihr starkes Debüt „Perfect World“ draußen – jetzt gibt’s auch ein erstes Video zu „Indifference“. Natürlich mit grobem Sound, mit groben Themen und in grobem Schwarz-Weiß. Nice. //RRRhund\

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Electronic: Starkes DJ-Set von Veronica Vasicka, der Gründerin des Minimal Wave/Cititrax-Labels, mit der Label-typischen Mischung von alt wie Human League bis brandneu (und zum Teil auch bisher unveröffentlicht) wie Broken English Club und Tzusing. Das Ganze gibt’s bei XLR8R. Just my cup of coffee. //RRRhund\

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Legendäres Album, live: Am vergangenen Samstag waren Motorpsycho auf dem Slottsfjell Festival zugange und haben das legendäre Schizo-Meisterwerk „Demon Box“ von 1993 in voller Länge zum Besten gegeben. Mit an Bord waren auch Geb, der alte Drummer von Motorpsycho sowie Deathprod, der die frühen Alben von Motorpsycho produziert hat und bis zur „Timothy’s Monster“ auch zur Livebesetzung der norwegischen Psych Rocker zählte. Hier einige Impressionen … //RRRhund\

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Punk Rock: „In the sunken city / I fell in love“. Fuzz-Bass, Schreddergitarre, dreckig klingendes Schlagzeug und Singalong-Chorus. Die Zig Zags aus LA mit dem erfrischenden „Sunken City“, zu finden auf „Slime“, der 4-Track-7″, die am 11.8. bei Famous Class Records erscheint. Am 17.10. dann live in Stuttgart. Eins, zwei, drei vier. //RRRhund\

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Electronic/Breakcore/Glitch/freak stuff: Am 23. Juli erscheint bei Planet Mu Records eine neue 12″ von Venetian Snares („Your Face“) mit dem üblichen irren, elektronischen Eskapaden von Aaron Funk – krumme Grooves und totale Reizüberflutung. Wer sein Gehirn gerne mal wieder ordentlich flachlegen will: „Your face when I finally fall“ //RRRhund\

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Post Punk Urgesteine: PIL sind nicht nur mit „Double Trouble“, der Lead Single zum zehnten Album („What The World Needs Now …“, PIL Official/Cargo UK Distribution. 4.9.) unterwegs – yup, Lydon nölt immer noch hübsch vor sich hin (wenn auch fast etwas zu fröhlich) –, sondern haben dafür auch noch ihr eigenes Label gegründet sowie im Herbst in Mannheim eine Bühne gebucht (13.10., Alte Seilerei

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Post Punk/Noise Rock/Psych/Atonal Guitar: Vor ein paar Wochen schon mal vorgestellt hatte ich Repo Man aus Bristol mit „Static Excess Strobe Effect“. Aber nachdem jetzt auch ein gutes Video zu dieser schön atonalen, no wave-artigen Post Punk-Nummer produziert wurde, gibt mir das die Gelegenheit, nochmal auf das am 4. August auf Vinyl erscheinende Album „Minesweeping“ (Lava Thief Records) hinzuweisen. //RRRhund\

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Alternative: Neues von Lower aus Kopenhagen, die im September eine neue EP am Start haben („I’m A Lazy Son… But I’m The Only Son“, Matador, 9.9.). Die Sache verhält sich ähnlich wie bei der anderen „großen“ Band aus dem Kopenhagener Underground-Bunker Mayhem (gemeint ist natürlich Iceage) – die Jungs um Sänger Adrian Toubro haben sich beim rauschhaften „At the endless party“ weitestgehend von ihren Punk-Roots verabschiedet und schwelgen mit ihrem Post Punk-Sound anstattdessen in dionysischer Lebensfreude – inklusive leicht beschwipstem Klaviereinsatz: Immerhin soll der Song eine Verdichtung aller Parties darstellen, die jemals besucht wurden. //RRRhund\

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Industrial Techno/EBM/Modular Synth: Joey Blush von Blush Response (seine „Future tyrants“ 12″ auf aufnahme + wiedergabe habe ich hier kürzlich gefeatured) war bei In The Koma im Studio und durfte sein Equipment mit dem vorhandenen kombinieren und ein bisschen rumspielen. Parallel erläutert er seine Arbeitsweise. Geiles Zeug. //RRRhund\

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Pop/Folk: Großartiges Cure-Cover von Yo La Tengo, die „Friday I’m in love“ als komplett affekt-entschlackte Indie-Folknummer aufarbeiten. Dazu liefert die Band noch ein herrlich ironisches Video ab, bei dem der Leadgesang von Georgia Hubley riesige, explodierende Herzen heraufbeschwört, die die Apokalypse einleiten. Classic to come! Die Nummer wird auf der Obskuritäten- und Coversammlung „Stuff Like That There“ zu finden sein (Matador, 28.8.). //RRRhund\

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Post Punk: Protomartyr, die Post Punk-Band aus der ums Überleben kämpfenden, ehemaligen Automobil-Metropole Detroit, die uns letztes Jahr mit dem überragenden Album „Under Color of Official Right“ weggebeamt hatte, hat im Herbst ihren dritten Longplayer am Start – „The Agent Intellect“ erscheint am 9. Oktober bei Hardly Art. Die erste, wenig lebensfrohe Single stapft zuerst stoisch vor sich hin, um nach einem kurzen Ausbruch in einem desparaten Halftime-Groove zu versinken, der schließlich mit der bandtypischen, körperlichen Wucht ausgespielt wird … „Why does it shake (the body)?“ //RRRhund\
Bei Stereogum gibt’s nur neuen Platte ein Q & A.

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Indie Rock/Post HC/Emo Rock: Bisher an mir vorbeigegangen war die Debüt-7″ von Hey Ruin, einer Band aus Trier, die ehemalige Mitglieder der MNMNTS mit dabei hat. „Basic Schutzinstinkt“ und „Fremdenlegionär“ bieten deutschsprachigen Indie Rock mit guten Songs und Texten, ordentlich Emotion und Saft, dem man zum Teil den HC-Background noch anhört. Im Herbst sind die vier Jungs dann bei einigen Terminen der Love A-Tour als Support mit dabei. Und das passt ja auch perfekt … //RRRhund\

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Indie Rock/Post Punk: „Burning lovers, falling apart …“ Die haben’s halt einfach, das besondere etwas, das man als Band braucht. Auch mit heruntergeschraubtem Tempo wie bei „Burning Bodies“, der B-Seite der neuen 7″ („Blanket/Burning bodies“, Tough Love Records, 24.7.) von Yung aus dem dänischen Aarhus, liegt enorme Spannung in der Luft. Und das liegt an der enormen Intensität, mit der die Band bei diesem zwischen Dur- und Moll-Chords oszillierendem Song zugange ist. Sehr stark. //RRRhund\

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Modular Synth live: James Holden war mit seinem abgefahrenen Modular-Synth-Set-up und dem dem RocketNumberNine-Drummer Tom Page letztens in Geoff Barrows Invada-Studio um live ein paar Tracks von der letzten Platte für das Crack Magazine einzuspielen. Zu hören gibt es „Blackpool Late Eighties“, „The Inheritors“ und „Gone Feral“ plus einen Psychedelic Jam. Das Ergebnis ist phänomenal. (via All diese Gewalt!) //RRRhund\

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Post Punk: Twangy Single-Note-Gitarrenlicks aus dem Fender Twin Reverb, minimalistischer Bass, einfaches Vier-Vier-Rumpelschlagzeug, Sprechgesang. Was beim Lesen noch belanglos klingen mag, sorgt beim ersten Hören allerdings schnell für hochgezogene Augenbrauen. Shopping aus London klingen nämlich so, als habe man den minimalistischen Purismus der Young Marble Giants oder von The XX mit den Disco-No-Disco-Beats der Mitt-2000er Disco Punk-Phase gekoppelt. Heraus kommt dabei ein hinreißend charmanter Post Punk-Sound mit tollen Songs und viel Drive. Dachten sich wohl auch Fat Cat Records und haben „Consumer Complaints“, das DIY-produzierte Debüt des Trios von 2013 vor ein paar Wochen nochmal veröffentlicht. Und mir dadurch mein Indie-Album des Sommers beschert. Doch damit nicht genug – es ist schon neues Material im Anmarsch: am 2. Oktober erscheint „Why choose“ (ebenfalls bei Fat Cat), der zweite Longplayer von Billy Easter, Andrew Milk und Rachel Aggs. Auf soundcloud steht jetzt die erste Hörprobe, und die heißt „Why wait?“. Genau, warum sollte ich? //RRRhund\

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Post Punk: Auf der Autobahn von Leeds in meinen Gehörgang ist das ordentlich pumpende „Society“, Hörprobe aus dem ersten Longplayer des Post Punk-Quintetts („Dissemble“, Tough Love, 21.8.). Während die Gitarren und die Rhythmusgruppe im Bereich zwischen frühen PIL und späten Peter & the Test Tube Babies agiert, oszilliert der Gesang zwischen der Goth-Rock- und Death Punk-Ecke. Straighter Rocker, am Ende mit melodischem Chorus. //RRRhund\

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Noise Rock: Mit ihrer ersten Single zum kommenden Album „Wronger“ (29.9. via Solare Flare Records), bescheren uns die Pigs ein Sommergewitter erster Güte. Brachialität, Groove und Eingängigkeit sind die Komponenten von „The Life In Pink“. Killer-Vorfreude! //D.

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Alternative/Dark stuff: Wow, ausgehend von dem, was bisher in die Gehörgänge gelangt ist, hat die neue Chelsea Wolfe-Scheibe im Vergleich mit den Vorgängerscheiben definitiv einen aufregend anderen Sound. Neuestes Beispiel ist das epische „After the fall“, dass minimalistische Strukturen genauso beherbergt wie die Breitwandwalze. Immer gut eingebettet: der seelenvolle Gesang. („Abyss“, 7.8., Sargent House) //RRRhund\

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Post Hardcore/Alternative: Eine ernstzunehmende Band aus hiesigem Lande: Das zweite Album von Godzilla Was a Friend of Mine, besticht durch eruptive, bereichernde Songs und einem mit viel Liebe gestaltetem Artwork! „Life And Function“ erschien am 26.6. via „krims kramz records“. Starkes Stück! //D.

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Last Lizard: Nowness mit einem wundervollen Kurzfilm über Alex Zhang Hungtai, seinen Umzug nach Kalifornien und warum es Dirty Beaches nicht mehr gibt. „Go with your gut.“ //RRRhund\

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Indie Rock/Post Punk/Psych Rock: Total geil ist dieses gerade aufgepoppte Video der großartigen Viet Cong, die ihre Tonträgerqualitäten in der Livesituation um ein Vielfaches potenzieren. „Silhouettes“ wurde im Februar im Commonwealth-Club aufgenommen wurde. Kann’s jetzt kaum noch erwarten, die Band endlich mal live zu erwischen. Das könnte mir bespielsweise beim Sonic City Festival im November in Kortrijk gelingen, das die Band aus Calgary kuratiert und jetzt schon eine Mega-Besetzung vorzuweisen hat …

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Alternative/New Wave/Surf Pop: Neues von der Surf Pop meets New Wave-Formation Cold Beat aus San Francisco, die sich auf ihrem Weg zum zweiten Longplayer („Into the air“, 4.9., erscheint wieder auf dem bandeigenen Crime on the moon-Label) in Richtung kalter 80er-Sound mit elektronischen Elementen entwickelt hat. Das suggeriert zumindest der Song „Cracks“, bei dem die Gitarrenarbeit mit etlichen disharmonischen Ecken und noisigen Kanten daherkommt. Über allem thront aber immer noch die großartige Stimme von Ex-Grass Widow Hannah Lew, die uns etwas über die „cracks in the walls“ des Westküsten-High-Tech-Kapitalismus erzählt.


Eher klassischer Cold-Beat-Sound ist dagegen „Broken Lines“, das es von einer Live-Session bei WAMU gibt. //RRRhund\

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Post Punk/Nu Kraut: „A Hunger Artist“ ist der zweite Ausblick auf das neue Album von Girls Names aus Belfast („Arms Around a Vision“, Tough Love, 2.10.). Nicht ganz so stark wie die erste Single „Reticence“, aber durchaus mit netten, motorischen Neu!-Anleihen. //RRRhund\

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Synth Pop/Dark Pop: Die eindrucksvolle Soho Rezanejad, die schon auf der letzten Lust for Youth-Scheibe imponiert hat, ist ja mittlerweile auch mit einer bockstarken Solonummer namens „Idolatry“ unterwegs (Ms. K hatte den Track vorgestellt) und konnte jetzt bei einer Noisey-Livesession ihre enorme Bühnenpräsenz unter Beweis stellen. … und checkt zum Thema Bühnenpräsenz auch noch diese Liveversion der Lust for Youth-Nummer „Armida“. Wir werden noch einiges von ihr hören, mit Sicherheit … //RRRhund\

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Experimental/Soundtrack-Neuinterpretation:Xiu Xiu plays the music of Twin Peaks“ – auf YouTube findet sich mittlerweile ein elektrisierender, 14-minütiger Ausschnitt der Queensland Art Gallery | Gallery of Modern Art aus der Soundtrack-Neuinterpretation von Jamie Stewart, Angela Seo und Shayna Dunkelman. Die Aufnahme ist am 18. April in der Australian Cinémathèque entstanden. Zu hören gibt es „The Pink Room/Blue Frank“, „Sycamore Trees“, „The Bookhouse Boys“ und „Packard’s Vibration“. In einem zweiten Video erklärt die Band ihre Herangehensweise an das Projekt. Das alles gibt’s beim Welcome to Twin Peaks-Blog. Derweil träumt der //RRRhund\ von einem Performance-Termin in erreichbarer Entfernung …

A propos Xiu Xiu: Seit ein paar Wochen ist eine neue bandcamp-Site mit etlichen Xiu Xiu-Raritäten und -Obskuritäten online, die für jeden Fan eine wahre Fundgrube ist, aber auch generell Interessierten einen Einblick in die verrückte, elektrisierende Welt von Jamie Stewart & Co. gewährt. Beim ersten 10er-Batch ist unter anderem eine Sammlung mit 80er-Coverversionen, die Zusammenarbeit mit Merzbow, die Kollaboration mit Grouper sowie Ambient-Sounds aus der Twin Peaks-Vertonung und sechs weitere Veröffentlichungen enthalten. //RRRhund\

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Dark Techno/EBM/Post Industrial: Zu „Seven Rays“ von der neuen Blush Response-12″ „Future Tyrants“ (gerade bei aufnahme + wiedergabe erschienen) gibt es jetzt auch ein Video in klassischer EBM-Ästhetik … //RRRhund\

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Post Punk/Industrial Surf: Ebenfalls neu am Felte Records sind Sextile, die mir ihrer Post Punk meets Industrial Surf-Mischung punkten; das Album erscheint Ende August („A Thousand Hands“, Felte, 21.8.). Hier „Can’t take it“. //RRRhund\

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Jangly Dream Pop: Neuzugang beim italienischen We Were Never Being Boring-Kollektiv – Hund ist ein junges Indie-Gitarrenpop-Quartett aus Venedig. Die Debütsingle „Lands“ kommt mit sommerlichem, jangly Dream-Pop und kann gerade auf soundcloud umsonst gezogen werden. //RRRhund\

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Electronic/Experimental: Auf dem neuen italienischen Kassetten-Label Fnord-Tapes erscheint am 15. Juli als erste Veröffentlichung „Respectful and clean“ von Jamie Stewarts Xiu Xiu. Auf soundcloud steht jetzt mit „Desistance/Mine“ der erste Höreindruck … //RRRhund\

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Alternative/Synth Post Punk/Electronic Indie: Schwer wieder aus den Gehörgängen zu kriegen ist „Plantlife“, die neue, sehr eingängige Single der Post Punk meets Indie Pop-Formation Cold Showers aus L.A. Von den klassischen Shoegaze-Aspekten im Sound hat man sich zugunsten eines 80er-orientierten Synth-Pop-Sounds verabschiedet; also eine ähnliche Entwicklung wie bei Tamaryn, bloß ist das Ergebnis bei Cold Showers in puncto Stilistik (der eiskalte, sexy Post Punk-Sequencer!) und Songwriting-Tiefe deutlich besser gelungen – smells like Sommerhit! Der neue Longplayer kommt übrigens Ende August. („Matter of Choice“, 28.8., Dais Records). //RRRhund\

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Post Punk/Art Rock: Die Lushes sind ein Post Punk-Duo aus New York und haben im Oktober mit „Service industry“ ihr zweites Album auf Felte am Start (16.10.). Album Opener und erste Single „Low Hanging Fruit“ kommt schon mal sehr expressiv und überzeugend daher und kann im Moment auf soundcloud umsonst als MP3 heruntergezogen werden. //RRRhund\

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